Presseaussendung vom 3.11.2025

A26 - Realität und Fiktion klaffen weit auseinander

Linz, 3.11.2025

 

MEDIENINFORMATION

 

 

 

A26 - Fiktion predigen und Realität verweigern

 

Die Argumentation der Politik baut bei der A26 seit Jahrzehnten ausschließlich auf fiktiven Phantasiezahlen auf. Die vermeintlichen Entlastungen spielen sich ausschließlich im Kopf der Politiker ab und sind Visionen, die in den letzten 15 Jahren nicht ansatzweise eingetreten sind.

Während die Politik so tut, als würde sie im Alltag gemäß dem aktuellen Stand der Dinge etwas weiterbringen, ist sie in der Westring - Argumentation im Denken der 70er des letzten Jahrhunderts hängen geblieben.

Für die Linzer Innenstadt ergeben sich laut den UVP-Unterlagen 2012 im Zusammenhang mit der A26 als Mittel über 120 Straßen folgende Verkehrsentwicklungen:

Die Verkehrsmenge des prognostizierten Nullplanfalls (prognostizierte Verkehrsentwicklung ohne A26) liegt laut Asfinag im Jahr 2030 44 % über dem Stand 2010.
Nach Errichtung der A26 soll diese Verkehrsmenge (in der Betriebsphase 1,2 und 3) aber nur auf ein Plus von 32 % reduziert werden, also meilenweit entfernt von einer Entlastung (roter Pfeil).
Für ein Plus von 32 % gegenüber 2010 dürfen nicht 1.200 Millionen verschleudert werden.

Die seit 2 Jahrzehnten versprochene Verkehrsexplosion, für die dann die A26 eine Entlastung erzeugen sollte (Grüner Pfeil) ist aber nicht eingetreten.

Sehr wohl ist aber in den UVP-Unterlagen 2012 der Asfinag tausendfach angekündigt, dass die Errichtung der A26 einen massiven zusätzlichen Verkehr erzeugen wird, genauso wie es seit der Eröffnung der Donautalbrücke eingetreten ist. Im Falle der Gesamterrichtung der A26 wird das aber massiv mehr sein und sich auf das gesamte zentrale Linz ausweiten.

Die seit Jahrzehnten von Politik und Asfinag verkündete Entlastung ist also ein reines Hirngespinst, das nirgends in den Unterlagen der Bewilligung der A26 enthalten ist.
Die tatsächliche Verkehrsentwicklung ist meilenweit wo anders, nämlich fast bei Null, wodurch keine Entlastung in diesem großen Stil erforderlich und dadurch auch keine A26 notwendig ist.

 

Das Einzige, was diese enormen (angekündigten) Zuwächse auslösen könnte, ist die Errichtung der A26.

Und das kann sich wirklich kein verantwortungsbewusster Mensch in dieser Stadt wünschen.

 

Beiliegend: Grafik – Ankündigung und Realität klaffen weit auseinander

 

Für Nachfragen: Gerald Oberansmayr, Tel 0664 1540742

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A26- Fiktive Verkehrszahlen und Realität klaffen weit auseinander
Grafik_A26 - Ankündigung und Realität kl
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