MEDIENINFORMATION
A26/Linz/Hitze und Klimafolgen
Es wird immer heißer!
Für den Klimaschaden der A26 kann nur die kleine Gruppe von Politikern zur Kasse gebeten werden, die sich dieses Autobahnmonster einbilden!
In Linz gab es vorletztes Wochenende wieder einmal einen All-Time-Höchstwert der Temperaturen für den Monat Juni. Auch in anderen Teilen von Österreich und Europa gab es die. Alleine mehr als 1000 Hitzetote in Spanien.
Es geht seit Jahren nur in die eine Richtung - zunehmende Hitze, extreme Trockenheit und immer intensivere Starkregen - und es wird so weitergehen, wenn die Politik -auch in Linz und OÖ - nicht endlich die von der weltweiten Wissenschaft vorgegebenen Schritte setzt. Mit allen damit verbundenen dramatischen Konsequenzen, wenn sie es nicht tut.
Und was macht die Politik? Alles, damit dieser negative Trend so weitergeht und noch verstärkt wird!
Die Verantwortung dafür tragen im Verkehrsbereich in jedem Fall Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesrat Günther Steinkellner, Bürgermeister Dietmar Prammer und Vizebürgermeister Martin Hajart und all ihre Vorgänger. Für den Klimaschaden dieses Autobahnmonsters haben diese Herren die volle Verantwortung zu übernehmen.
Diese Herren nehmen sich heraus, einer der größten auf die Menschheit zukommende Bedrohung zu ignorieren bzw. kleinzureden. Diesen Schaden können sie nicht auf das Volk umlegen, weil sie hier ein Megaprojekt gegen die deutliche Mehrheit der Bevölkerung durchziehen wollen.
So zum Beispiel eine 5 Jahre alte Aussage in den Tips: „Fast 90 Prozent der Linzer wollen Maßnahmen gegen Klimawandel“ bzw. auch in den Tips im Jahr 2019: „Linz soll bis 2025 europäische Klimahauptstadt werden.“ Daraus wurde wohl nichts, sondern ist die Bezeichnung Europäische Hauptstadt des Klimaverbrechens weit passender. Und bevor Landesrat Steinkellner wieder mit seiner alte Leier von der „Klimasekte“ kommt, noch eine Schlagzeile in den OÖN aus dem Jahr 2001: „UN-Experten sind sich einig: Erderwärmung verheerend.“
Und gegen diese 90 Prozent wollen diese Politiker in Linz eine Maßnahme setzen, die als größtmögliche Einzelmaßnahme im Großraum Linz zur Verstärkung der Klimakatastrophe gesehen werden muss.
Eine Maßnahme, die absolut entbehrlich ist, weil die A26 nur einen minimalen Anteil am Linzer Verkehr abdeckt und wo die jahrzehntelange propagierte überragende Bedeutung und Alternativlosigkeit reine Hirngespinste von ein paar Politikern waren. Weltweit wird bei allen derartigen Projekten definitiv massiv neuer Verkehr angezogen. Und diese massive Verkehrszunahme ist auch in der Bewilligung festgeschrieben und angekündigt. Die Politiker nehmen sich seit 15 Jahren heraus, das Gegenteil zu sagen. Unter anderem deswegen, weil die aktuellen Politiker über die Wirkung der A26 noch weniger Ahnung haben als ihre Vorgänger.
Enormer Klimaschaden
Für die Emissionen von einer Tonne CO2 wird inzwischen von einem Klimaschaden von 500 bis 1000 Euro ausgegangen. Wir haben schon mehrmals die Größenordnung der durch die A26 ausgelösten CO2-Emissionen bekanntgegeben und reden da als Summe aus Bau, Betrieb und Auslösung eines massiven Zusatzverkehrs von insgesamt 500.000 Tonnen CO2 in einem Zeitraum von 25 Jahren. Mit den oben genannten Kosten ergibt sich durch die A26 ein Klimaschaden von 250 bis 500 Millionen Euro. Wir gehen hier einmal von 400 Millionen Euro aus. Dieser Betrag ist durch 4 zu dividieren, macht 100 Millionen Euro je angeführtem Politiker.
Schon heute können diese Herren ein Crowdfunding beginnen, um diese viele Geld aufzutreiben. Es gibt ja auch andere Befürworter und diese sind sicher bereit, hier unterstützend mitzuwirken.
Dieser Schaden ist vermeidbar, wenn diese 4 Herren die Aussage treffen, dass sie für diesen Schaden nicht aufkommen können und daher unmittelbar auch die Reißleine bei der A26 ziehen.
Für Nachfragen: Gabriele Müller, Tel. 0699 11891206